Farbhaft-Lehmfarben sind natürliche Wandfarben in Pulverform. Sie werden vor dem Streichen mit Wasser angerührt und sind für trockene Innenräume gedacht.
Die Oberfläche ist matt, nicht glänzend, und wirkt ruhig an der Wand. Sie bleibt diffusionsoffen – oft auch atmungsaktiv genannt.
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Vergleiche die Farbtöne, prüfe Muster im eigenen Raum und informiere dich, wie sich Farbtöne mischen lassen.
Hier findest du Anleitung, geeignete Untergründe, Werkzeug und praktische Hinweise zum Streichen mit Lehmfarbe.
Erfahre mehr über Lehm, Ton, Rohstoffe, Herstellungspartner und häufige Fragen zu Lehmfarben.
Lehmfarbe ist eine matte Wandfarbe für Innenräume. Sie eignet sich für eine natürliche Wandgestaltung mit mineralischer, nicht glänzende Oberfläche.
Die Oberfläche bleibt stumpfmatt und wirkt ruhig. Dadurch passen Lehmfarben gut zu Wohnräumen, Schlafzimmern, Kinderzimmern und Arbeitsbereichen.
Lehmfarbe bildet keine dichte, glänzende Schicht. Die Oberfläche bleibt offen für Wasserdampf und wird deshalb oft als atmungsaktiv beschrieben.
Die Farbe wird trocken geliefert und erst vor dem Streichen mit Wasser angerührt. In trockener Pulverform braucht sie keine Konservierungsstoffe wie fertig angerührte flüssige Farben.
Farbhaft-Lehmfarben kommen ohne synthetische Bindemittel aus. Die Bindung wird durch die mineralische und pflanzliche Rezeptur unterstützt.
Farbhaft-Lehmfarbe ist für trockene Innenräume gedacht. Sie kann in Wohnräumen, Schlafzimmern, Kinderzimmern, Arbeitszimmern, Vorzimmern oder ähnlichen Bereichen verwendet werden.
Entscheidend ist nicht nur der Raum, sondern vor allem der Untergrund. Die Fläche muss fest, sauber, trocken, tragfähig und nicht versiegelt sein. Lehmputz ist ein sehr passender Untergrund, aber nicht erforderlich. Auch mineralische Putze, Gipskarton/Rigips, Raufaser und tragfähige Altanstriche, zum Beispiel Dispersionsanstriche, können geeignet sein, wenn die Oberfläche passt.
Lehmfarbe wirkt nicht auf jeder Wand gleich. Licht, Raum, Untergrund und Art des Auftrags beeinflussen, wie der Farbton später erscheint. Je nachdem, ob mit Rolle oder Malerquast gearbeitet wird, kann die Oberfläche gleichmäßiger oder etwas lebendiger wirken.
Fotos und Bildschirmfarben können die echte Wirkung nur grob zeigen. Mit Farbmuster oder Farbkatalog kannst du Farbtöne im eigenen Raum vergleichen und den eigenen Untergrund prüfen. Die Farbtöne können außerdem untereinander gemischt werden.
Wasser in einen sauberen Behälter geben und das Lehmpulver nach und nach einrühren. Das Mischverhältnis beträgt 1 Teil Lehmfarbe zu 2 Teilen Wasser nach Gewicht.
Die angerührte Lehmfarbe etwa 30 Minuten quellen lassen und danach nochmals gründlich aufrühren. Die Konsistenz soll joghurtartig sein.
Mit Farbrolle oder Malerquast auftragen. Meist werden drei Anstriche empfohlen. Zwischen den Anstrichen soll die Oberfläche trocknen. Die endgültige Farbwirkung zeigt sich erst nach der Trocknung.
Ton und Lehm bilden die Grundlage der Farbhaft-Lehmfarben. Die Farbwirkung entsteht im Wesentlichen aus den verwendeten Rohstoffen selbst.
Marmormehl und feine Sande geben der Farbe Körper und unterstützen den Auftrag. Pflanzliche Stärke verbessert die Bindung und hilft gegen Kreiden. Glimmer ist als mineralischer Bestandteil enthalten.
Wenn du noch nicht sicher bist, beginne am besten mit Farbton, Untergrund und Menge. Dafür helfen Muster, Farbkatalog, Preisübersicht und Mengenrechner.
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